St. Michaelskirche

 

Patrozinium am 29. September

Michaelskirche


In der Beda Weber-Gasse, am ehemaligen

Verbindungsweg von der Römerstadt

Aguntum zur Siedlung um St. Andrä, befindet sich

die erstmals anno 1308 in einer Urkunde erwähnte

Filialkirche St. Michael.

Da ohne eigentliche Zweckbestimmung, konnte der

Ritter Virgil von Graben das Gotteshaus als

Begräbniskirche für sich, seine Familie und

anverwandte Geschlechter vorsehen.

Der Bau des Langhauses wird mit den Baumeistern

Andreas und Bartlmä Viertaler (Fiertaler) aus Innichen (heute Südtirol)

in Zusammenhang gebracht.

Am 3. März 1980, nahm der „Verein zur Restaurierung und Renovierung

der St. Michaelskirche am Rindermarkt in Lienz“ seine Tätigkeit auf. Nach Neueindeckung

von Kirche und Turm, folgte 1981 mit der Trockenlegung der Fundamente der Beginn

der Außenrestaurierung. Nach umfangreichen Arbeiten im Innenraum wird St. Michael,

historisches und kunstgeschichtliches Denkmal am Rindermarkt in Lienz, unterstützt

durch reiche Spenden von Stadt und Bevölkerung, am 2. Oktober 1983 wiedereröffnet.