Die Gottesdienste der Pfarre Grafendorf finden Sie auf der Homepage der Sonnendörfer.

Fotos von der Turmrestaurierung der Pfarre Gaimberg April 2019: hier

Grafendorf gehörte ursprünglich als Kaplanei zum Stift Ossiach, war später eigene Pfarre, gehörte vorübergehend zu den Pfarren St. Andrä-Lienz und Dölsach, wurde unter Kaiser Josef II. 1786 wieder eigene Kaplanei und 1891 wieder eigene Pfarre.

Die Pfarrkirche zum hl. Bartholomäus in Grafendorf wird 1411 erstmals erwähnt. Sie wurde von den „Ossiacher Gotteshausleuten“ erbaut. Die ursprünglich gotische Kirche wurde 1834 barockisiert und um die Jahrhundertwende wieder regotisiert.

Der Entwurf zum heutigen neugotischen Flügelaltar stammt vom Gaimberger Künstler Karl Untergasser, der auch einen Großteil der Gemälde und das runde Chorfenster schuf. Die zwei Reliefs an der Predella des Altars und einige Statuen auf den Aufbauten der früheren Seitenaltäre, die nun im Presbyterium rechts und links an der Wand hängen sind Bildhauerarbeiten des einheimischen Schnitzers Matthias Oberegger.