Geschichte des Zettersfeldkirchls

Im November 1958 entstand die Idee, auf dem Zettersfeld eine Kapelle zu erbauen. Der Raderbauer Josef Niedertscheider von Gaimberg stellte kostenlos 600m² für den Kirchenbau zur Verfügung. Hotelier Andrä Vergeiner spendiert 100 Säcke Zement.
Die Planung besorgt Architekt Otto Gruber, Mitarbeiter des Architekturbüros Buchrainer, letzte Planung vpr seinem früheren Unfalltod. (12.08.1960) Weitere Bauaufsicht Architekt Buchrainer. Baufirmen u.a. Sapinski und Maurermeister Opperer, Zimmerei Stocker, Dachdecker Platzer. Sehr viele Hilfsdienste bei den Bauarbeiten erfolgten durch Burschen aus der AV-Jugend unter Prof. Luis Oberwalder. Die Betonglasfenster, wurden vom Lienzer Künstler Jose Pirkner gespendet, kostenlose Ausstattungsarbeiten erfolten durch verschiedene Firmen.

Am 29. September 1962 wurde die Kirche dem Erzengel Michael geweiht. Hinter dem Altar gab es zunächst ein Kreuz, ab 1968 die St. Michaelsplastik vom akad. Bildhauer Adrian Egger in Prägraten. Gemälde am Turmaufbau stammen vom Innsbrucker Maler Emmerich Kerle, ebenfalls eine Spende.

Im Laufe der Jahre erfolgte die Ausgestaltung und Komplettierung des Kirchl’s. 2006 wurde von DI Christian Kurzthaler ein Kreuz für den Glockenturm geschmiedet. Franz Kraler aus Nußdorf schnitzte ein Kreuz über dem Altar, eine Muttergottesstatue und den Hl. Geistes. Durch den jährlichen Verkauf der beliebten Frauenbuschen am Hohen Frauentag, 15. August, wird die Finanzierung der laufenden Kosten gesichert.

Während der Sommermonate, zu Weihnachten und zu Silvester werden Hl. Messen abgehalten, die sehr gut besucht sind. Die Termine dazu finden Sie im Osttiroler Boten unter „Religiöses“ auf der Veranstaltungsseite.

Verantwortlich für Organisation und Betreuung / Messen:

Elisabeth Klaunzer, Gaimberg, Tel. 04852 / 63324
Kirchenschmuck u.a. Familie Christian und Waltraud Kurzthaler, Thurn