Gedanken zum Trauerplatzl im Pfarrgarten von St. Andrä

Wenn ich dieses Trauerplatzl betrachte, empfinde ich sofort Ruhe und Frieden. Es ist ein Ort, der mich einlädt, für einen Moment stehen zu bleiben und ganz bei meinen Gedanken und Erinnerungen zu sein. In der Mitte steht ein kleines, liebevoll gestaltetes Häuschen. Es wirkt schlicht und gleichzeitig sehr warm und einladend.

Besonders auffällig sind die vielen Rosen und Blumen vor dem Häuschen. Sie blühen in verschiedenen Farben und machen den Platz lebendig und freundlich. Die Rosen strahlen für mich Liebe, Wertschätzung und Hoffnung aus. Obwohl dieser Ort mit Trauer verbunden ist, schenken die Blumen ihm etwas Tröstliches.

Rund um das Häuschen wachsen große Bäume, Sträucher und gepflegte Grünflächen. Die hohen Bäume geben dem Platz Schutz und Geborgenheit. Es wirkt fast so, als würden sie über diesen Ort wachen. Man hört kaum etwas außer dem Rascheln der Blätter oder dem Zwitschern der Vögel. Diese Stille empfinde ich als wohltuend.

Für mich ist dieses Trauerplatzl viel mehr als nur ein schöner Garten. Es ist ein Ort, an dem ich mich meiner Mama besonders nahe fühle. Hier kann ich an die gemeinsame Zeit denken, an schöne Erinnerungen, aber auch an den Schmerz ihres Verlustes. Die Rosen erinnern mich daran, wie groß die Liebe zu einem Menschen sein kann und dass diese Liebe auch nach dem Tod bestehen bleibt. Für mich sind die vielen Rosen auch etwas ganz Besonderes, da ich mich dann immer daran erinnere, wie Mama in unserem Garten gearbeitet hat, um die Blumen zum Blühen zu bringen. Momentan macht es mich aber auch sehr traurig, die Rosen zu sehen.

Gedanken einer Trauerplatzl-Besucherin

Newsletter Anmeldung